Gehörst Du bald zu uns... ?

Wir wünschen ihnen ruhige und besinnliche Weihnachten, eine guten Rutsch ins 2018 und ein gutes neues Jahr.

Unsere nächste Monatsübung


Dienstag 23. Januar 2018

Rund um den Postendienst

20 Uhr 00

Blutspenden

Dienstag 17. April 2018

17 Uhr 00 - 20 Uhr 00

Neuspender bitte vor 19.00 Uhr! (längere Nachbetreuung)


Unser nächster kurs

Helfen statt das Handy zücken!

Kantonsrat Martin Stuber übt unter den Augen von Samariterlehrer Achim Holzmann und jenen von Amtskollege Peter Dransfeld (links) eine Herzmassage an der Übungspuppe. Zoom

Kantonsrat Martin Stuber übt unter den Augen von Samariterlehrer Achim Holzmann und jenen von Amtskollege Peter Dransfeld (links) eine Herzmassage an der Übungspuppe. (Bild: Reto Martin)

Silvan Meile

Ein Pflästerli reicht nicht, um Leben zu retten. Und einhändig geht es auch nicht. Kantonsrat Martin Stuber kniet auf dem Boden und hält seine beiden Hände übereinander. Mit ihnen drückt er im Sekundentakt auf den Brustkorb, der vor ihm liegt. «Tack, tack, tack...». 30 Stösse. Eine Herzmassage, um Blut aus dem Herz zu pressen und dadurch den Kreislauf wieder in Bewegung zu setzen. Dann hat Stuber eine kurze Verschnaufpause, während Amtskollege Peter Dransfeld tief Luft holt und sich vorbeugt, um mit der Beatmung weiterzufahren.

Mit Knochenjob Rippen brechen

Bei den Thurgauer Politikern ging es gestern ausnahmsweise einmal um Leben und Tod. In der Frauenfelder Konvikthalle war im Anschluss an die Grossratssitzung «Leben retten» traktandiert. Mehr als 30 Kantonsräte sind gekommen. Der kantonale Samariterverband hat zur Auffrischung des Wissens um die Erste Hilfe eingeladen.

Strenger als man denkt, sagt Stuber, sei eine Herzmassage. Einige Kantonsräte mussten die Krawatte lockern, damit ihnen nicht selber die Luft wegblieb, während sie die Puppen des Samaritervereins abwechslungsweise beatmeten und rhythmisch auf ihre Brustkörbe drückten. Eine Herzmassage ist ein richtiger Knochenjob. Und wer ihn richtig macht, bricht der Person, die wiederbelebt werden muss, ungeniert einige Rippen.

Üben bis zur Bewusstlosigkeit

«Das ist nicht schlimm, Knochen verheilen wieder», sagt Hedi Helg, Präsidentin des Thurgauer Samariterverbandes. Regelrecht überwältigt sei sie, wie aktiv die Politiker mitmachten, wird Helg zum Schluss der Veranstaltung sagen, wenn die Teilnehmer schon längst beim Apéro auf den Festbänken sitzen. Die Samariter wollten auf ihre heutige Arbeit aufmerksam machen. Nicht mehr alles ist gleich wie damals, als die heute graumelierten Kantonsräte ihren Samariterkurs machten, um zur Autoprüfung zugelassen zu werden. Auch bei den Lebensrettern habe eine Modernisierung stattgefunden, sagt Astrid Ziegler. Die CVP-Kantonsrätin ist auch als Samariterin aktiv. Vorbei sind die Zeiten, als die Teilnehmer von Samariterkursen fast bis zur Bewusstlosigkeit den Druckverband übten. Heute ist es wichtig, dass die Gesellschaft darauf sensibilisiert wird, rasch zu handeln, wenn eine Person Hilfe braucht.

«Nur wegschauen und weglaufen ist falsch», sagt Tanýa Bauer, Instruktorin im Thurgauer Samariterverband. Das ist aber nicht ganz alles. Heute gibt es auch jene, die nicht wegschauen, sondern als erstes an die Freunde auf Sozialen Medien denken und deshalb einen Unfall zu filmen beginnen. «Helfen statt Handy zücken», ist deshalb tatsächlich eine Ermahnung, die heutzutage der Jugend offensichtlich eingebläut werden muss.

Der Defibrillator hilft

Auch damit sich die Menschen getrauen, auf einer Unfallstelle zu handeln, finden die Kurse der Samariter statt. «Wir wollen Leben retten leicht machen», sagt Bauer. Auch wer kein Blut sehen kann, kann sich jederzeit nützlich machen. Schliesslich muss sofort die Sanität verständigt und die Unfallstelle gesichert werden.

Statt den Druckverband anzulegen, lernen heute die Kursteilnehmer zusätzlich zur Herzmassage einer Person mit Herzflimmern die Elektroden des Defibrillators anzuschliessen, um sie mit Stromstössen zurück ins Leben zu holen. «In einer hitzigen Grossratsdebatte könnte es schon sein, dass einer …», scherzt ein Kantonsrat, während einer seiner Amtskollege weiter die Herzmassage übt. «Tack, tack, tack.»

     mitenand vom 21.08.2011 über den Samariterbund

Die Samariterin Conny Leu bildet junge Menschen aus, damit sie in jeder Situation helfen können. Samariterkurse sind obligatorisch für Leute, die autofahren lernen wollen. Ein Bericht von Renata Münzel

Monatsübungen


Wir treffen uns jeden letzten Dienstag im Monat zum lernen, üben und vertiefen der aktuellsten erste Hilfe Techniken. Unser Arbeitsmaterial ist auf dem neusten Stand und unsere technischen Leiter bilden sich ständig weiter. Natürlich kommt der Spass und die Freude nicht zu kurz ;o

Gäste sind an unseren Übungen jederzeit herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Hier gehts zum aktuellen Jahresprogramm

Postendienst



Auch bereiten wir uns auf unsere "Postenarbeiten" vor. Damit wir für die Postensaison gut gerüstet sind. Uns trifft man an verschiedenen Anlässen wie: Grümpelturnieren, Maskenball, Mostfest, Springturnieren und noch an vielen weiteren Orten. Insgesamt leisten wir im Jahr ca. 330 Postendienststunden !

Benötigen Sie einen Erste-Hilfe-Posten für einen Ihrer nächsten Events? Genauer Info finden sie unter der Rubrik Postendienst

Blutspenden


Zusätzlich arbeiten wir dreimal im Jahr beim Blutspenden mit. Im Schnitt dürfen wir jeweils 100 Spenden verzeichnen!

Blutspenden: 17.April / 24.Juli / 4.Dezember 2018 - Neuspender bitte vor 19.00 Uhr! (längere Nachbetreuung)